
Der C7135 aus dem Halbleiterwerk Frankfurt Oder ist ein Nachbau des Intersil ICL7136. Der ICL7136 entspricht bis auf kleinere Verbesserungen dem ICL7106. Das wohl wichtigste Update war eine signifikante Reduktion der Stromaufnahme. Für den C7136 ist sie mit 60µA bei 9V spezifiziert. Vorgestellt wurde der C7136 im Jahr 1986 auf der Leipziger Frühjahrsmesse. W1 steht für eine Produktion im Januar 1988.

In der Zeitschrift Radio Fernsehen Elektronik ist für den C7136 das obige Blockschaltbild abgebildet (6/1989).

In den zugehörigen Applikationsinformationen findet sich auch eine etwas übersichtlichere Darstellung des Analogteils.
Die Abmessungen des Dies betragen 3,8mm x 3,5mm. Die Anordnung der Schaltungsblöcke ist dem U7106 sehr ähnlich.
Dieses Bild ist auch in einer höheren Auflösung verfügbar: 114MB

Im Datenblatt des Intersil ICL7136 ist dessen Metalllage abgebildet. Der C7136 scheint diebsbezüglich sehr ähnlich zu sein. Mit den Abmessungen 3,8mm x 3,2mm ist der ICL7136 auch fast gleich groß wie der C7136.

Mittig findet sich ein kleiner Bereich mit ungenutzten Schaltungsteilen.

Das Design wurde offenbar 1984 im Halbleiterwerk Frankfurt Oder entwickelt.

DIe Zahl 2 vor der Bezeichnung C7136 ist üblicherweise ein Revisionszähler.

An einer Kante befindet befinden sich miteinander verbundene Buchstaben. Es scheint sich um die Zeichenfolge MAC MCS zu handeln.

Etwas mittiger findet sich ein Symbol, das ein Kürzel eines Entwicklers sein könnte. Man meint ein G und ein i zu erkennen.

In einer tieferen Lage wurde ein Symbol abgebildet, das sich ähnlich in der C500-Familie findet. Hier hat man an der Oberseite zwei zusätzliche Strukturen ergänzt. Die Bedeutung des Symbols bleibt unklar.


Zwei Potentiale wurden beschriftet. Außerdem hat man das Bondpad des ersten Pins markiert.

Im oberen Bereich hat man eine ungewöhnliche Auflistung der verwendeten Masken platziert.